Gestalte Dein Leben bewusst
1. Die Welt ist, wofür du sie hältst
Zunächst lässt sich festhalten, dass DIE Wirklichkeit gar nicht existiert – gar nicht existieren kann. Alleine schon deshalb nicht, weil wir die Außenwelt über weitergeleitete Sinneseindrücke in unserem Gehirn verarbeiten. Und nebenbei bemerkt ist unsere Wahrnehmung begrenzt. So können wir beispielsweise nur einen sehr kleinen Anteil des gesamten Lichtspektrums wahrnehmen. Und unser Gehirn ist keine neutrale Instanz, weil es sich in einem bestimmten Umfeld geformt hat und formt. Das heißt, dass ich meine Erfahrungen immer auf dem Hintergrund von persönlichen und damit subjektiven Voreinstellungen “auswerte”. Bei diesem 1. Prinzip geht es darum, dass es entscheidend ist, durch welche Brille ich die Welt betrachte.
Frage dich selbst: Wie sehe ich die Welt? Habe ich den Eindruck, dass mir dieses Leben zustößt? Oder ist es für mich ein Abenteuer mit vielen Herausforderungen und Gelegenheiten? Wie sehe ich mich selbst? Welche Geschichte erzähle ich mir und anderen über mich und mein bisheriges Leben? Du hast immer die Wahl, dich für eine noch glücklicher machende Sichtweise zu entscheiden!
Sei dir bewusst, dass die Außenwelt, wie du sie erlebst, nicht getrennt von dir existiert, dass du sie entscheidend mitgestaltest! Unsere gemeinsame Wirklichkeit gestalten selbstredend alle Beteiligten mit.
2. Es gibt keine Grenzen
Kläre hinderliche Begrenzungen und wandle sie zu Regeln, die deine Leichtigkeit und Lebensfreude wachsen lassen!
3. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit
Dieses Prinzip bedeutet, dass wir die Aspekte in unserem Leben verstärken, an die wir häufig denken, sowohl die guten, als auch die schwierigen. Dieses Prinzip wird auch gut erlebbar, wenn wir gegen etwas ankämpfen, es loswerden wollen: Es verstärkt sich. Diese Gesetzmäßigkeit nutzen wir auch beim Manifestieren, worüber wir im Kapitel „Deine Lebensgestaltung und Glücklichsein“ sprechen werden.
Frage dich selbst: Welchen Aspekten schenkst du viel Aufmerksamkeit? Welche Themen haben das größte Gewicht im Gespräch mit anderen? Zum Beispiel, wie lange lässt du zu, dass dein Ärger nach einer Meinungsverschiedenheit anhält?
Konzentriere dich auf das, was du erreichen möchtest! Erwarte grundsätzlich das Beste! Lege dein Augenmerk grundsätzlich auf das Gute und Erfreuliche in deinem Leben! Dann wird es sich vermehren! Dies gilt übrigens auch in einem gesundheitlichen Kontext. Schenke dem Heilen in deinem Körper die meiste Aufmerksamkeit!
Wir gestalten unser Leben in jedem Augenblick. Wenn wir etwas ändern möchten, dann müssen wir JETZT etwas anders tun, als wir es bisher getan haben. Dazu braucht es Bewusstheit und Gegenwärtigkeit. Genau betrachtet, haben wir nur immer den jeweiligen Augenblick zur Verfügung, in dem wir aktiv etwas tun können. Denn die Vergangenheit lässt sich nicht ändern und existiert lediglich als Erinnerung und wie die Hirnforschung gezeigt hat, werden Erinnerungen nicht 1:1 abgespeichert. Und die Zukunft wartet noch darauf von uns gestaltet zu werden: Sie existiert noch nicht.
Frage dich selbst: Wo bist du mit deinen Gedanken und deiner Aufmerksamkeit?
Sei gegenwärtig und erlebe möglichst jeden Augenblick sehr bewusst! Tue auch was du tust sehr bewusst und nicht nur nebenbei!
Dieses Prinzip kommt auch in dem weltweit bekannten hawaiianischen Wort “Aloha” zum Ausdruck. “Alo” bedeutet Zusammensein, “Oha” bedeutet Zuneigung, Freude. Damit ist gemeint, dass Liebe, in dem Maß existiert, in dem du mit dem Gegenstand deiner Liebe glücklich bist, also mit den Menschen, den Umständen etc., die du gerade erlebst. Wir sind glücklich, wenn wir lieben und unglücklich, wenn wir Angst, Wut oder Zweifel haben.
Frage dich selbst: Wie oft kritisierst du dich selbst oder andere? Wie oft lobst du andere und bringst ihnen bewusst Wertschätzung entgegen?
Segne Gutes und pflege Dankbarkeit!
6. Alle Macht kommt von Innen
Dieses Prinzip beschreibt, dass ich alleine darüber entscheide, wer oder was Macht über mich ausübt! Macht kommt nicht von Außen, sondern immer aus mir selbst. Ich bin es, die/der bewusst oder unbewusst entscheidet, jemand anderem oder etwas anderem diese Macht zu geben.
Frage dich selbst: Wem oder welcher Sache gebe ich Macht über mich?
Hole dir gegebenenfalls deine Macht zurück! Ermächtige dich selbst, deine Beziehung zu dir selbst und der Außenwelt nach deinen eigenen Wünschen zu gestalten!
7. Prinzip: Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit
Wenn ich ein bestimmtes Ziel habe, dann gibt es meist mehrere Wege es zu erreichen. Dieses Prinzip ermutigt dazu, nicht an einer einmal gewählten Vorgehensweise festzuhalten, sondern flexibel zu bleiben und das Vorgehen zu ändern, wenn das Gewünschte nicht eintritt.
Frage dich selbst: Was funktioniert für mich am besten?
Sei flexibel und versteife dich nicht auf eine bestimmte Lösung! Es gibt immer mehrere Wege etwas zu erreichen!